Vollständige Liste der Artikel von Stefan Jordan
Quelle: Der Hamburger Donaldist 45, S. 3 (1985)
Autoren: Stefan Jordan und Axel Mucha
Schlagworte: Flugfähigkeit, Fortbewegung der Ducks, Rotierende Beinbewegung, Bodeneffekt
Zusammenfassung:
In diesem Beitrag des Donaldist 045 widerlegen die Autoren Stefan Jordan und Axel Mucha frühere aerodynamische Studien von Ulf-Dietmar Ernst in HD 44, der die Flugfähigkeit der Ducks verneint hatte. Sie postulieren, dass sämtliche männlichen Mitglieder der Familie Duck prinzipiell flugfähig sind. Als physikalische Grundlage dient dabei nicht konventioneller Vogelflug, sondern das Wing-in-Ground-Effect-Prinzip („Bodeneffekt“), bei dem der gedrungene Körper und der Schnabel als Canard-Flügel den notwendigen Auftrieb in Bodennähe generieren. Der Vortrieb und die Steuerung erfolgen durch eine hochfrequente Drehbewegung der Beine, die als Schubvektorsteuerung fungiert und aufgrund der Geschwindigkeit von Carl Barks oft nur verschmiert gezeichnet wurde. Zur Leistungssteigerung greifen die Entenhausener dabei gelegentlich auf externe Hilfsmittel wie flüssige Isotopen oder das Aufputschmittel Munterol zurück, was ihre außergewöhnlichen Flugmanöver bei Verfolgungsjagden erklärt. Damit liefert das Institut für Aerodynamik in Entenhausen eine schlüssige donaldistische Erklärung für scheinbare Physikverstöße und etabliert den Bodeneffekt als Standardfortbewegungsmittel im anatidischen Universum.
Quelle: Der Donaldist 056, S. 11–15 (1986)
Autor: Jordan, Stefan
Schlagworte: Physik, Astronomie, Gravitation, Anaversum, Physik, Mondforschung, Goldmond
Zusammenfassung:
Ausgehend von Carl Barks' Bericht „Verlorenes Mondgold" wird untersucht, ob das newtonsche Gravitationsgesetz auch auf Stella Anatium Gültigkeit besitzt. Der Goldmond mit einem Durchmesser von 500 Meilen, der sich stets hinter unserem Erdmond verbirgt, stellt die himmelsmechanische Stabilität vor ein fundamentales Problem. Eine Analyse der Lagrange-Punkte zeigt, dass der Punkt L2, an dem sich der Goldmond befinden müsste, ein labiles Gleichgewicht darstellt – bereits kleinste Störungen hätten ihn nach 700 Jahren längst sichtbar werden lassen. Daraus folgt zwingend, dass entweder das newtonsche Gravitationsgesetz im anatidischen Universum keine strikte Gültigkeit hat oder eine bislang unbekannte Kraft den Goldmond stabilisiert. Damit liefert der Goldmond einen weiteren wissenschaftlichen Beleg dafür, dass auf Stella Anatium andere physikalische Prinzipien herrschen als auf der Erde – ein starkes Indiz für die zumindest teilweise Disjunktheit beider Universen.
Quelle: Der Donaldist 144, S. 25–30 (2013)
Autoren: Stefan Jordan und Martin Altmann
Schlagworte: Astronomie, Kleinplaneten, Kleinplanet Barks, negative Aberration
Zusammenfassung:
Der Beitrag des äußeren Donaldismus verbindet astrometrische Präzisionsarbeit mit donaldistischer Forschung, indem die Beobachtungen des nach Carl Barks benannten Kleinplaneten 2730 im Rahmen der Vorbereitung der Mission des Weltraumobservatoriums präsentiert werden. Die Autoren nutzten das Teleskop der Sternwarte Hoher List, um Bahnbestimmungsmethoden zu testen, wobei sich Barks aufgrund seiner Helligkeit und Position als ideales Testobjekt erwies. Besonders würdigenswert ist, dass Carl Barks in seiner Geschichte „Die Insel im All" das Konzept der „Schutthaufen-Planetoiden" bereits zwei Jahrzehnte vor der wissenschaftlichen Formulierung vorwegnahm. Spektroskopische Analysen klassifizieren 2730 Barks als C-Typ-Asteroid mit kohlenstoffreicher Oberfläche, was ihn materiell den kohligen Chondriten zuordnet. Abschließend demonstriert der Artikel exemplarisch, wie äußerer und angewandter Barksismus-Donaldismus mit innerdonaldistischen Fragestellungen – etwa der kuriosen negativen Aberration bei Regenschirmträgern in Entenhausen – verschmelzen kann.
Quelle: Der Donaldist 159, S. 21–26 (2020)
Autoren: Stefan Jordan und Andreas Baumbach
Schlagworte: Astronomie, Mondforschung, Goldmond, Anaversum (Physik), Gravitation
Zusammenfassung:
Die Autoren untersuchen die von Patrick Martin (2005) aufgestellte Hypothese, dass im Duck-Universum drei Monde existieren, die den Heimatplaneten der Ducks in Abständen von jeweils 120 Grad umkreisen. Mittels numerischer Simulationen mit dem N-Körper-Code φ-GPU 6 prüfen sie, ob eine solche Konfiguration unter den physikalischen Gesetzen unseres Universums stabil sein könnte. Zusätzlich testen sie eine alternative Anordnung, bei der sich zwei Monde in den Lagrange-Punkten L4 und L5 im Abstand von 60 Grad zu einem zentralen Mond befinden. Alle simulierten Konfigurationen werden auch daraufhin überprüft, ob sie die in der Geschichte „Der Feuerteufel" beobachteten, schnell wechselnden Mondphasen erklären können. Die 120-Grad-Konfiguration erweist sich als mathematisch möglich, aber instabil: Bereits kleinste Störungen führen innerhalb von etwa 27 Monaten zu Kollisionen oder zum Herausschleudern von Monden. Die Lagrange-Punkt-Konfiguration ist nur stabil, wenn die beiden äußeren Monde weniger als 1/24,96 der Masse des Zentralmonds besitzen. Bei so geringer Masse könnten diese Monde jedoch keine Atmosphäre halten, wie sie in einigen Barks-Berichten beschrieben wird. Keine der getesteten Simulationen kann die in den Berichten von Barks und Fuchs dargestellten Mondphasen und Sichtbarkeiten konsistent reproduzieren. Die Autoren folgern, dass bei Gültigkeit der Drei-Mond-Hypothese im Duck-Universum andere Gravitationsgesetze gelten müssen als in unserem Universum. Dies stützt die These, dass Entenhausen nicht vollständig in unserem physikalischen Universum verortet werden kann. QR-Codes und YouTube-Links verweisen auf begleitende YouTube-Video-Erläuterungen.
Quelle: Der Donaldist 164, S. 60–67 (2021)
Autor: Stefan Jordan
Schlagworte: Astronomie, Raumzeit, Physik, Entenhausen (Lokalisierung), Zeit (Verlauf im Anaversum)
Zusammenfassung:
Der Artikel untersucht die fundamentale Frage, ob Entenhausen Teil unseres Universums ist oder in einem separaten "Anaversum" existiert. Dabei wird festgestellt, dass zwar viele irdische Naturgesetze auch im Duck-Universum gelten, seltene physikalische Phänomene jedoch auf signifikante Abweichungen hindeuten, was eine vollständige Zugehörigkeit zum Humanoversum ausschließt. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist die Beobachtung der Kontinente auf Stella Anatium, die große Ähnlichkeit mit irdischen Landmassen aufweisen; unter der Annahme vergleichbarer Kontinentalverschiebung lässt sich schließen, dass die Geschichten nicht weiter als eine Million Jahre in der Vergangenheit oder Zukunft spielen können. Eine präzisere zeitliche Einordnung gelingt durch den Vergleich der Sternpositionen im Sternbild Orion mit astrometrischen Messdaten der Satelliten HIPPARCOS und Gaia. Diese Analyse ergibt, dass sich die Ereignisse aus Entenhausen höchstens 50.000 Jahre vor oder nach unserer Gegenwart abgespielt haben können. Räumlich lässt sich Stella Anatium ebenfalls eingrenzen: Bereits eine Verschiebung des Beobachterstandorts um wenige Lichtjahre würde das Erscheinungsbild des Orion verändern, was darauf hindeutet, dass Entenhausen räumlich sehr nahe an unserem Sonnensystem liegen muss. Daraus ergibt sich der Schluss, dass das Anaversum und unser Universum eine bedeutende Schnittmenge besitzen müssen, in der unter anderem Carl Barks und Erika Fuchs als Vermittler der Berichte fungieren. Abschließend weist der Autor darauf hin, dass historische Parallelen zwischen beiden Welten eine noch engere zeitliche und räumliche Nähe nahelegen, als sie durch rein physikalische Untersuchungen bestimmbar ist.
Für den Artikel wurde Stefan Jordan der Professor-Püstele-Preis der D.O.N.A.L.D. verliehen.
Der volle Artikel ist unter
https://cdn.donald.org/files/artikel/2023%20Jordan.pdf
abrufbar.
Quelle: Der Donaldist 169, S. 36–47 (2023)
Autoren: Stefan Jordan, paTrick Martin und Joachim Janz
Schlagworte: Anaversum (Physik), Astronomie, Mondforschung, Goldmond, Gravitation
Zusammenfassung:
In dem Artikel „Der Mond, das unbekannte Wesen" aus dem Donaldist 169 untersuchen Stefan Jordan, paTrick Martin und Joachim Janz die Monddarstellungen in den Carl-Barks-Berichten. Basis ihrer Forschung ist die Analyse von 135 Monddarstellungen, bei der sie zahlreiche Anomalien feststellen, die mit irdischer Himmelsmechanik nicht vereinbar sind. Auffällig ist dabei eine extreme Überrepräsentation des Vollmondes sowie ein Ungleichgewicht zugunsten abnehmender Mondphasen in den Abendstunden. Zudem beobachten die Autoren abrupte Phasenwechsel innerhalb einzelner Berichte von Barks und Fuchs und physikalisch unmögliche Formen wie übergreifende Sichelspitzen. Klassische Erklärungsversuche, wie mehrere Monde oder spezielle Bahnneigungen, scheitern an numerischen Simulationen oder können nicht alle Phänomene konsistent beschreiben. Als radikale Alternative formulieren die Verfasser die „Selene-Hypothese", nach der der Mond von Terra Anatium ein lebendes Wesen ist. Diese Annahme erklärt schlüssig die häufigen Vollmondphasen durch aktive Albedo-Regulation und die variablen Mondgesichter als echte Mimik. Auch eine vorhandene Atmosphäre und lunare Kohlenwasserstoffquellen lassen sich so als Stoffwechselprodukte eines biologischen Organismus deuten. Lediglich Sonnenfinsternisse bleiben durch diese Hypothese allein unerklärt, wofür die Autoren zusätzliche Körper im Lagrange-Punkt L2 vermuten. Insgesamt eröffnet dieser Ansatz ein neues Forschungsfeld, indem er den Mond nicht als Objekt, sondern als aktiven Akteur in der Welt der Ducks begreift.